Ruthchen schläft

Kerstin Campbell
ab 18. März 2021
 

Fast vierzig Jahre und drei Stockwerke liegen zwischen Frau Lemke und Georg, sie ist die einzige Konstante in seinem Leben. Frau Lemke wohnt schon immer in dem Haus, das Georg geerbt hat. Es hat nicht viel geklappt in seinem Leben, und manchmal fragt er sich, wie aus ihm dieser eigenbrötlerische Vermieter geworden ist. Nur eines weiß Georg sicher: Was immer in seinem Leben geschehen mag, an seinem Geburtstag wartet der von Frau Lemke gedeckte Tisch auf ihn, auf Frau Lemke ist Verlass. Doch jetzt soll alles anders werden: Frau Lemke muss zu ihrem Sohn Wolfgang nach New York ziehen. Nur solange ihre Katze Ruthchen lebt, hat Wolfgang verfügt, darf die alte Dame in Berlin bleiben. Als Ruthchen eines Morgens nicht mehr aufwacht, ist es Zeit für Plan B: Was, wenn Ruthchen einfach weiterhin auf dem Sofa schläft, für immer vielleicht? Tierpräparatorin Caro setzt die wahnwitzige Idee in die Tat um – und stellt auch Gerorgs Leben auf den Kopf.

Ein Roman über Nachbar- und Freundschaft, über Wahrverwandtschaften und Verantwortung, über (Tier-)Liebe – auch über den Tod hinaus.

 

Kerstin Campbell studierte Romanistik und Publizistik in Berlin und in Paris. Ihre Kurzgeschichten erschienen zahlreichen Anthologien und Literaturzeitschriften. Für ihren Debütroman "Ruthchen schläft" erhielt sie das Merck-Stipendium der Darmstädter Textwerkstatt. 

Sie moderierte bei einem Jugendradio des Rbb und berichtete aus den Berliner Clubs. Nach einer Station als Autorin in New York arbeitet sie jetzt als Kulturredakteurin beim ZDF. Sie lebt mit ihrer Familie in Berlin Friedenau/Schöneberg, wo auch ihr erster Roman spielt. 

Würdigungen und anderes

  • 2017-2019  Teilnehmerin der Darmstädter Textwerkstatt mit Kurt Drawert
  • 2018  Merck-Stipendium der Textwerkstatt
  • 2017+2019  Finalistin des Autorentreffens Irseer Pegasus
  • 2016  2. Jurypreis des Autorika Literaturwettbewerbs

TERMINE

 

18. März 2021  Romandebüt "Ruthchen schläft"

Lesungen

  • 2. Juni 2021  Literaturhaus Darmstadt, veranstaltet vom Zentrum für junge

    • Literatur, moderiert von Kurt Drawert. 

 

KURZGESCHICHTEN

Weg nach draußen. In: Wortlaut 26. Zeitschrift für Literatur in Franken, 2020. // Zeitverschiebung. In: Alltag im Wort. Erwin-Strittmatter-Verein (Hrsg.), 2019. // Reisegepäck. In: Das Eigene im Anderen. Istanbul. Kurt Drawert (Hrsg.), Poetenladen Leipzig 2018. // Absprung. In: DUM, Das Ultimative Magazin, Thema: Balz. Jahrgang 20. No. 84, 2017. // Zwischentöne. In: &Radieschen. Zeitschrift für Literatur. Hg. ALSO. Wien'46: "Mord & Totschlag", September 2017. // Der Schwertransport. In: Best of Asphaltspuren. Sonderausgabe mit den besten Texten von 24 Ausgaben. August, 2016. // Mit Sicherheit. In: Miromente. Neun ausgewählte Geschichten des 12. Harder Literaturpreises 2016, Mai 2016. // Der stärkste Mann der Welt. In: Karussell. Bergische Zeitschrift für Literatur. Ausgabe 04/2016, Mai 2016. // In Bewegung bleiben. In: Ungeziefer. Carolin Gmyreg (Hrsg.), Verlag Torsten Low, 2016. // Reisegepäck. In: Entwürfe. Zeitschrift für Literatur. Nr. 80: Hypothek. 2/2015. // Huhn in Aspik. In: &Radieschen. Zeitschrift für Literatur. Hg. ALSO. Wien #35: "Zeter & Mordio", September 2015. // In Bewegung bleiben. In: Der Dreischneuß. Zeitschrift für Literatur. Marien-Blatt Verlag, Lübeck. Nr. 27, August 2015. // Ruhe ist. In: Krautgarten. Forum für junge Literatur. 34. Jahrgang I, Nr. 66, Juni 2015. // Der Schwertransport. In: Asphaltspuren. Ausgabe 22, November 2014. // Der Dritte. In: Der Kreischneuß. Zeitschrift für Literatur. Marien-Blatt Verlag, Lübeck. Nr. 26, August 2014. // Das Sonderangebot. In: Krautgarten. Forum für junge Literatur. 33. Jahrgang I, Nr. 64, Juni 2014.

 
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